04..09.2014

Nobelpreisträger Max Planck "Irrlehren der Wissenschaft brauchen 50 Jahre, bis sie durch neue Erkenntnisse ausgelöscht werden, weil nicht nur die alten Professoren, sondern auch deren Schüler aussterben müssen."

Behandlung

 

 

Hohe Dosierung muss ausreichend lange eingesetzt werden. Borrelien können sich schnell über den gesamten Körper ausbreiten. Aus diesem Grunde muss schon früh und in genügend hoher Dosierung mit Antibiotika therapiert werden. Zu niedrige Dosen erreichen nicht sicher alle Erreger. Die Therapie muss so lange fortgesetzt werden, bis alle aktiven Symptome verschwunden sind. Werden nicht alle Bakterien abgetötet, bleibt der Betroffene infiziert und erleidet möglicherweise einen Rückfall.

Die Dosierung muss individuell gewählt werden. Es gibt bisher zur Behandlung der Borreliose kein universell wirksames Antibiotikum. Die angewandten Medikamente unterscheiden sich von Patient zu Patient. Die Dosierung ist individuell abhängig u.a. vom:

  • Alter
  • Gewicht
  • erreichte Konzentration im Blut
  • Magen- und Darmverträglichkeit
  • Medikamentenintoleranz
  • Oft sind klinisch wirksame Dosierungen höher, als in der Literatur empfohlen. Deshalb sind alle Therapieempfehlungen, auf den tatsächlichen Sachverhalt hin zu überprüfen.
  • Therapieversagen In den meisten Fällen ist die Antibiotikatherapie erfolgreich. Versagt sie aber, so können dafür verschiedene Gründe vorliegen:

    • Es wurde ein falsches Antibiotikum, eine zu kurze Therapiedauer oder ungenügende Dosierung gewählt.
    • Der Patient hat sich nicht an die Einnahmeanweisung gehalten.
    • Die Borrelien sind in schlecht perlfundierten Geweben lokalisiert.
    • Es liegt eine Re-Infektion vor.
    • Es liegt eine Fehldiagnose vor, - ist der schwerwiegendste Punkt

    Der häufigste Grund für ein Therapieversagen ist die nicht ausreichende Dosierung der Antibiotika.

    [Die nicht erkannte Borreliose] [Borreliose] [Diagnostik] [Behandlung] [Kosten] [Hintergrund Infos] [Kontakt] [Impressum]